• Canal 4, Mallorca TV

    Fernsehen Dokumentarfilm über Sarojas Werke.

    Der Stadtchronist Pollenças, Miquel Bota Totxo, von Pollença sprach es aus: Die Malerin Saroja sei der Pollensinische Schule würdig. Die Holländerin Saroja van der Stegen lebt seit sechs Jahren in Pollença, wir hatten sie auch schon bei uns als Studiogast. Nun zeigen wir Ihnen eine Sammlung ihrer Bilder. Sie ist noch bis zum 30. Juni in der Galerie Cuníum, ganz in der Nähe des Bürgermeisteramtes von Inca, ausgestellt. Vom 4. bis 26. Juli sind die Bilder der sympathische Holländerin dann in der Galerie Max in Deià zu sehen.

    Saroja van der Stegen beherrscht die Kunst der Farbe. Sie abstrahiert Landschaft und setzt das Licht einer bestimmten Stunde oder die Stimmung einer Jahreszeit in ein Hell und Dunkel sowie Farbkontraste um. Es gibt Bilder, deren Orange dramatische Sonnenuntergänge im Meer erahnen lassen. Aber es gibt auch Bilder von ihr, die monochrom, fast einfarbig sind und deren Grau in Grau mit etwas Blau an die Wintermonate erinnern. Dabei gehen Meer und Horizont ineinander über, Farben sind kaum mehr existent. Zarte Schattierungen bestimmen dann die Landschaft, Nebel, Dunst, Berge und Wasser erscheinen fast als ein- und daselbe.

    Saroja sagte über sich, daß ihr Leben bisher eine einzige Suche nach dem Licht und der Wärme gewesen war. Dies habe ihr in Holland allzusehr gefehlt. Die Suche fürte zu langen Reisen nach Indien, Frankreich und den Vereinigten Staaten. Sie siecht die Jahre in Pollença als Station auf dieser Reise, als einen Halt, der dem Licht des Mittelmeeres gewidmet ist. Ihre Bilder sind Ausdruck des Einsseins mit sich selbst und der Übereinstimmung mit der Natur. Sie sagt, daß sie die Farben nicht nur sieht, betrachtet, sondern das Licht und die Natur Teil ihrer selbst sind.

    Sarojas Bilder haben meistens keine Titel, sie überläßt es dem Betrachter, den Zeitpunkt oder die Stimmung eines bestimmten Monats oder Tages selbst zu erraten. Zufall sagt sie, daß eines ihrer besten Bilder in Grau-Weiß und Blautönen an Claude Monet errinern. Es ist die Phase Monets, in der die Bilder seines Gartens von Giverny aus dem Gegenständlichen ins Abstrakte übergehen und die Farben ineinander verschwimmen.

    Saroja van der Stegen ist für eine Malerin noch jung. Sie gehört nicht zu den Menschen, denen es genügt, dort, wo sie angekommen sind, stehenzubleiben. Wir werden ihre Entwicklung gerne weiter verfolgen. 


    https://youtu.be/q8doCP5Fgnk
  • El Punto de las Artes, Madrid

    Translation of "SAROJA, UNA MIRADA AL MEDITTERÁNEO".

     

    "A Glance at the Mediterranean"


    It is not unusual for an artist to form a truly special relationship with a certain place. Claude Monet thus formed a bond with Giverny, where he gave expression to his most abstract impressions. It was a refuge that allowed him to experiment profusely with the most frenzied atmospheric and environmental sensations until he died. In this way, he tried to capture on canvas what would only be the beginning of his most intuitive painting.

    And this is how the artist finds pleasure in his hideaway, isolating himself from the rest of the world to dedicate himself, exclusively, to that which captivates him. Gustave Geffroy once said about his friend Monet's relationship with his house in Giverny " when a man has the gift of seeing, understanding and reproducing in magical resumes the passing of light upon the world, he can live alone because he is not alone: he is surrounded by all the fairies that live in the springs, the rivers, the fields and the woods, the fairies of all seasons and those that populate the sea".

    In the same way as Monet was drawn to the Seine to devote himself completely to the passion of painting, Saroja van der Stegen was drawn to the Mediterranean to discover the mystery of its light. Saroja is drawn, fundamentally, to a Mediterranean that is luminous, ablaze, with bright gleaming coasts, to try to capture the clarity of the Balearic coasts, light's transparency in Mallorca, and more specifically, the translucence of Pollensa's atmosphere. And this is why, in her eternal search for colour and luminescence, this Dutch artist creates a picture of sensations, luminous and colourful, inasmuch as the reality thereby expressed is seen broken up in evanescent portions of light and colour, a painting that is full of nuances, of pictorial subtleties, on which, in a uniform way, an off-white milky veil is spread, filtered and diffused, to soften the possible imperfections. All this clearly reminds the spectator of the sparkling magic of Mediterranean light, and above all, teaches him that every artist has his own particular Giverny.


    http://www.sarojasart.com/index.php?pag=resume&sub=pers-db